Die GdP München ruft alle Mitglieder, alle Kolleginnen und Kollegen, auf, am zentralen Warnstreik und Demonstration für faire Löhne am 10.02.2026 am Odeonsplatz teilzunehmen.
wie Euch bereits bekannt, sind unsere Tarifverhandlungen der Länder in der 2. Verhandlungsrunde gescheitert.
Die Arbeitgeberseite ist nicht gewillt, uns irgendein Zugeständnis zu geben, bis auf das eine Übernahme für uns Beamte erst wesentlich später kommen soll. Deswegen müssen wir jetzt den Druck auf die Arbeitgeberseite weiter erhöhen. Bisher haben wir uns auf mehrere „Aufwärmstreiks/ Demos“ in Würzburg, Passau und Regensburg konzentriert. Jetzt wollen wir den Druck nochmals erhöhen!
Aus diesem Grund führen wir am Dienstag den 10.02.2026 einen zentralen Warnstreik mit Demomarsch und Kundgebung in München durch. Stattfinden wir dieser mit Treffpunkt am Odeonsplatz ab 09.30 Uhr. Anschließend ist ab 10.30 Uhr ein Demomarsch im Umkreis des Odeonsplatzes / Finanzministerium vorgesehen. Um 11.30 Uhr findet dann die Abschlusskundgebung am Odeonsplatz statt. Das offizielle Ende des zentralen Warnstreiks wurde auf spätestens 13.00 Uhr festgelegt.
Für Beamte gilt: Teilnahme in der Freizeit (Auschippen). In Uniform (ohne Waffen) möglich oder in Zivil. Nicht nur aus Solidarität, sondern auch weil eine faire Besoldung jeden einzelnen von uns betrifft. Ihr geht auf die Straße für mehr Geld für euch! Wir freuen uns auf ein rege Teilnehmer unserer pensionierten Kolleginnen und Kollegen.
Andreas Bauer hat ein Interview mit Rainer Pechtold über die aktuelle Tarifrunde geführt. Im Anhang findet ihr das Interview mit allen Wichtigen Infos zu den TVL- Verhandlungen.
Weitere Details zum zentralen Warnstreik in München über eure Kreisgruppenvorsitzenden.
Jetzt zählt`s! Gemeinsam sind wir stark! Kommt bitte zahlreich zum Warnstreik am Odeonsplatz! Zeigen wir es der Arbeitgeberseite wer wir sind!

Kämpferische Grüße
Tarifvertreter: Rainhard Brunner, Andreas Bauer, Stephanie Poje
Beamtenvertreter: Stefanie Tschyschewsky, Herbert Prussas, Christian Stern, Rainer Pechtold
Anlagen / Infomaterial:
- Infoposter Warnstreik 10.02.2026 (PDF-Datei)
- Austausch / Interview zur zweiten Verhandlungsrunde 29.01.2026 (PDF-Datei)
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Natürlich ruft auch ver.di seine Mitglieder zum Warnstreik und Teilnahme an der Veranstaltung auf:
Medieninformation (München, 04.02.2026)
Großstreik im Geltungsbereich des Tarifvertrags der Länder (TV-L) am 10. Februar 2026 – ver.di ruft zu Kundgebung und Demonstration in München auf
Hintergrund ist die ergebnislose zweite Verhandlungsrunde am 15. und 16. Januar mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL). Die zweite Verhandlungsrunde blieb ohne konkretes Angebot der Arbeitgeber. Stattdessen stellte die Arbeitgeberseite lediglich Gespräche über einen möglichen Inflationsausgleich sowie mehrere Leermonate bei einer Laufzeit von 29 Monaten in Aussicht. Aus Sicht von ver.di ist dies respektlos gegenüber den Beschäftigten und wird der realen Belastung durch steigende Lebenshaltungskosten in keiner Weise gerecht.
Besonders kritisiert wird zudem, dass den studentisch Beschäftigten weiterhin ein umfassender Tarifschutz verweigert wird. Auch für Nachwuchskräfte werden lediglich minimale Verbesserungen in Aussicht gestellt, während zentrale Forderungen abgelehnt werden.
ver.di fordert weiterhin 7 Prozent mehr Entgelt, mindestens 300 Euro monatlich, 200 Euro mehr für Nachwuchskräfte, deutlich höhere Zuschläge für Arbeit zu ungünstigen Zeiten sowie eine zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten.
„Die Beschäftigten halten den öffentlichen Dienst am Laufen – in Hochschulen, Kliniken, Kultur und Verwaltung. Sie haben mehr verdient als Vertröstungen und Scheinangebote. Ohne Druck aus den Betrieben wird es kein gutes Ergebnis geben. Deshalb ist dieser Großstreik notwendig und richtig“, sagte Claudia Weber, Geschäftsführerin von ver.di München.
Streik und öffentliche Aktionen in München
Im Rahmen des Großstreiktages findet in München am 10.02.2026 eine zentrale Kundgebung mit Demonstrationszug statt:
- 10:30 Uhr Auftaktkundgebung
- anschließend Demonstrationszug durch das Universitätsviertel
- 11:30 Uhr Kundgebung am Odeonsplatz
Vom Streik betroffen sind unter anderem:
- Münchner Universitätskliniken Klinikum rechts der Isar (TUM)
- Klinikum Großhadern (LMU)
- Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
- Technische Universität München (TUM)
- Hochschule für angewandte Wissenschaften München
- Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf
- Studierendenwerk München
- Deutsches Museum
- Bayerische Staatsbibliothek
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv
- Hochschule für Fernsehen und Film (HFF)
Zudem sind zum Streik aufgerufen:
- Bayerisches Staatsschauspiel
- Bayerische Staatsoper
- Staatstheater am Gärtnerplatz
- Prinzregententheater/Theaterakademie
- Zentraler Dienst der Bayerischen Staatstheater
Auch Länder- und Autobahndienststellen sind in den Arbeitskampf einbezogen.
Hinweis zu den Universitätskliniken
Auch an den Münchner Universitätskliniken beteiligen sich Beschäftigte im Rahmen der Warnstreiks. Sie sind vom 09.02. bis 10.02.2026 zum Streik aufgerufen. Dort ist mit Einschränkungen im Regelbetrieb zu rechnen; die Notfallversorgung bleibt jedoch jederzeit sichergestellt, entsprechende Notdienstvereinbarungen wurden abgeschlossen.
ver.di betont, dass der Druck aus den Betrieben entscheidend ist, um ein faires Tarifergebnis zu erreichen. Wir erwarten ein verhandlungsfähiges Angebot.
Mit freundlichen Grüßen
Claudia Weber
Geschäftsführerin, ver.di München
Anlagen / aufbereitete Infos:
…uns hat gerade auch die Info einer Solidaritätswache am Spätnachmittag nach unserem Warnstreik erreicht.
Mittwoch, 11.02.2026 -> 17-18 Uhr
Diese wird von unserer DGB-Schwestergewerkschaft GEW organisiert und findet ebenfalls am Odeonsplatz, „nördlicher U-Bahnausgang“ vor dem Finanzministerium, statt.
- Infoflyer GEW (PDF-Datei)
